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WWF Patenschaft zum Schutz afrikanischer Elefanten

Dickhäuter mit „dickem Fell“? Weit gefehlt! Doch das bräuchten sie bei allem, was sie dank des Menschen ertragen müssen: Ihr Lebensraum wird durch illegale Abholzung bedroht. Sie selbst werden wegen ihres Elfenbeins gejagt und erschossen oder von Bauern getötet, deren Felder sie auf ihren Streifzügen unabsichtlich verwüstet haben. Inzwischen leben in Afrika nur noch 100.000 Waldelefanten und rund eine halbe Million Savannenelefanten. Bewohnten die Tiere vor 100 Jahren fast den gesamten Kontinent, findet man den Savannenelefanten nur noch südlich der Sahara, den Waldelefanten nur noch in Zentral- und Westafrika. Eine Entwicklung, die erschreckt und traurig macht.

Zum Glück setzt sich der WWF seit seiner Gründung im Jahr 1961 für den Schutz der Elefanten ein. Dabei unterstützt er zahlreiche Projekte wie die Unterstützung und Unterhaltung von Reservaten und Nationalparks, die Ausbildung und Finanzierung von Wildhütern und Anti-Wilderer-Einheiten, die Zählung und Überwachung der Elefantenbestände oder die Entschädigung der lokalen Bevölkerung für von Elefanten zerstörte Felder.

Seit mehr als 10 Jahren sind wir Pate der afrikanischen Elefanten und helfen dem WWF somit dabei, ein 440.000 Quadratkilometer großes Schutzgebiet in Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe zu verwirklichen. Außerdem tragen wir dazu bei, eine nachhaltige Forstwirtschaft im Kongobecken aufzubauen und die Entwicklung des sanften Tourismus zu fördern … und das alles in der Hoffnung, dass der wunderbare und sensible Dickhäuter irgendwann nicht nur noch ein Eintrag im Tierlexikon ist.

(Quelle: www.wwf.de)

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