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Welche Ausrüstung ist die richtige?

Je nach alter, temperament, rasse und dem, was sie mit ihrem vierbeiner unternehmen, fällt die wahl von halsband, geschirr und führleine unterschiedlich aus.
Halsbänder
Der Trend geht zu immer breiteren Halsbändern. Das ist nicht falsch, solange die Bewegungsfreiheit für den Hund erhalten bleibt. Das Halsband sollte zwei Halswirbel bedecken, damit Kehlkopf, Luftröhre und Halswirbelsäule optimal  geschützt werden. Ideal sind hierfür Halsbänder der neuen Wolters Professional Comfort Serie, die durch eine breite Neopren-Unterfütterung für einen erhöhten Tragekomfort sorgen.
Wenn das Halsband zu schmal ist und der Hund stark zieht, kann dies zu  Verletzungen im Kehlkopfbereich oder zu Fehlstellungen der Wirbelsäule führen.
Für den großen ausgewachsenen Hund bietet Wolters neben der hauseigenen Professional-Linie in der Serie Rogz ein bis zu vier Zentimeter breites Halsband an. Als Faustregel gilt für diese Hunde: Zwei Finger sollten zwischen Hundehals
und Halsband Platz finden. Bei kleinen ausgewachsenen Hunden bezeichnet in der Regel ein Fingerbreit die korrekte Einstellung des Halsbandes.

                              


Schlupfhalsbänder
Dieses Halsband wird oftmals von Haltern langhaariger Hunde bevorzugt, denn es geraten damit keine Haare in die Verschlüsse, und der meist ausgeprägte Behang am Kragen wird geschont.
Die meisten im Sortiment vertretenen Schlupfhalsbänder sind größenverstellbar und daher auch gut zum „Mitwachsen“ geeignet.
Das Schlupfhalsband ist ein Sicherheitshalsband, das über den Kopf des Hundes gezogen wird und immer dann abgenommen wird, wenn der Hund schwimmt oder im Unterholz stöbert. Hier würde ein solches Halsband zur Gefahr für das Tier  werden, da es sich von alleine weitet, wenn es nicht in Verbindung mit der Führleine eingesetzt wird.
Ein Hängen bleiben oder der Verlust des Halsbandes wären die Folge. Bitte beachten Sie immer, dass ein Hund, der ohne Halsband läuft und schwimmt, durch einen Chip identifizierbar gemacht werden sollte! Fragen Sie hierzu bei Ihrem Tierarzt nach weiteren Informationen.


Geschirre
Das Welpengeschirr ersetzt das Halsband in der Ausbildungsphase keinesfalls, denn der Hund benötigt hier immer beides: das Halsband für die schnell umzusetzende Korrektur – wenn Stimme und Körperhilfe versagen - und das Geschirr für lange Wanderungen und in Phasen, in denen der Hund nicht frei laufen kann. In der Wachstumsphase sind die Knochen großwüchsiger Rassen noch sehr
weich, aber der Hund bringt schon ein hohes Gewicht auf die Waage. Fatale Kombinationen wie Geschirre und Ausziehleine ohne Erziehung können sich hier sehr negativ auf die Knochen und Gelenke der Vordergliedmaßen des Tieres auswirken.
Für den ausgewachsenen Hund sind gut angepasste Geschirre ein Segen. Die Druckverteilung ist besser. Kehlkopf, Luftröhre, Muskulatur und Halswirbel werden geschont. Damit gehört das Geschirr neben dem Halsband einfach zum Standard-Outfit eines jeden Hundes. Für sportliche Aktivitäten wie z. B. Radfahren mit Hund gehört das Geschirr zum Pflichtprogramm. Ein korrekter Sitz des Geschirres ist bei erhöhter Aktivität doppelt wichtig. So ist z.B. darauf zu achten, dass keine Schnallen im Bereich der Achseln sitzen und die Schulter genügend Freiraum hat, da hier die Hauptmotorik der Vorhand sitzt.


Führleinen

Bei der Leine für den Welpen sollte die Wahl am Anfang auf das leichteste und einfachste Modell fallen. Dazu reicht anfangs eine Leine in der Länge von einem Meter. Es ist ratsam, diese Leine mit einem Ring in der Handschlaufe zu wählen, z.B. aus der Professional Linie. Diese Leine lässt sich später sehr gut mit der zwei Meter langen Standardleine kombinieren, und so hat der junge Hund, wenn gewünscht, etwas mehr Freiraum beim Laufen.
Bei der Erziehung des Welpen spielt die Leine eine wesentliche Rolle, da diese direkt nach der Stimme und der Körpersprache das letzte, deutlichste Korrektiv für den Hund bedeutet. Aktive Hundeführer arbeiten gern mit der 3-m-Leine, die sich beim Joggen oder Radeln bequem über die Schulter tragen lässt, so dass die Hände freibleiben.

 
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